Vor der Einreise

Um die Unternehmensbindung Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimal zu befördern, ist es insbesondere für Ihre (neuen) internationalen Fachkräfte wichtig, sie frühzeitig – d.h. schon im Vorfeld der Einreise – bestmöglich zu unterstützen und zu begleiten. Auch im Hinblick auf Ihr Unternehmen können Sie sich Gedanken über eine Optimierung Ihrer betrieblichen Willkommensstrukturen machen: Welche Strukturen sind in Ihrem Unternehmen für eine gelingende Integration internationaler Fachkräfte bereits vorhanden? An welchen Stellen lohnt es sich über eine gezielte Weiterentwicklung im Sinne des Diversity Managements nachzudenken?

 

Willkommensmappe erstellen

Ein wahrlich nicht nur symbolisches Zeichen Ihrer Willkommensbereitschaft kann die Bereitstellung einer Willkommensmappe sein. Sie signalisiert nicht nur Ihren guten Willen, sondern kann darüber hinaus durch praktische Informationen sehr hilfreich sein, dass sich Ihre neue Fachkraft schnell mit Ihrem Unternehmen und der neuen Umgebung vertraut macht. Mögliche Inhalte einer solchen Willkommensmappe können Sie der Checkliste Willkommensmappe entnehmen.

 

Die ersten Wochen organisieren

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben das Rekrutierungsverfahren erfolgreich durchlaufen und konnten ein/e motivierte/n Mitarbeit/in für Ihr Unternehmen gewinnen! Vergegenwärtigen Sie sich, dass ein Umzug aus dem Ausland nach Deutschland immer auch mit Belastungen für Ihre neuen Mitarbeiter/innen verbunden ist. So erfordern alleine die ersten Wochen in Deutschland eine Vielzahl von Behördengängen, die gut vorbereitet und gemanagt werden müssen. Hier können Sie gleich punkten, indem Sie Ihre neuen Mitarbeiter aktiv unterstützen. Sie können Ihre Fachkraft zum Beispiel dahingehend unterstützen, indem Sie ihr zeigen, wer die richtigen Ansprechpersonen sind und an welche Behörden sie sich wenden kann oder sogar muss. Eine gute Hilfestellung bieten die Checkliste Behördengänge und der „Verwaltungsdurchklick“. Hier erfahren Sie mit wenigen Klicks, welche Verwaltungsvorgänge erforderlich und welche Behörden zuständig sind. Ein detaillierter Einarbeitungsplan, der auch Freiräume zur Erledigung von notwendigen Behördengängen lässt, ist dabei sehr zu empfehlen.

 

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