Bewerbung & Einstellung

Sie haben eine spannende Stellenausschreibung gefunden? Dann geht es jetzt an die Bewerbung. Dazu senden Sie im ersten Schritt Ihre Unterlagen an das Unternehmen. Anschließend lädt Sie das Unternehmen hoffentlich zu einem Vorstellungsgespräch ein. Wie Sie sich in Deutschland am besten bewerben und vorstellen, erfahren Sie hier.

 

Die Bewerbungsunterlagen 

In Deutschland ist es üblich, die Bewerbungsunterlagen ausgedruckt in einer speziellen Bewerbungsmappe per Post zu schicken. Immer öfter weisen Unternehmen in ihren Stellenausschreibungen darauf hin, dass sie sich alternativ auch über online verschickte Bewerbungen freuen. In diesem Fall können Sie die Unterlagen als PDF-Datei versenden.

  • Anschreiben: Mit dem Anschreiben geben Sie dem Unternehmen einen ersten Eindruck von sich. Sie erklären, weshalb Sie sich für die Stelle interessieren und beschreiben Ihre eigenen Stärken. Versuchen Sie dabei, sich im Anschreiben überzeugend auszudrücken.
  • Lebenslauf: Im Lebenslauf geben Sie einen Überblick über Ihren persönlichen und beruflichen Werdegang. Der Lebenslauf – muss dabei nicht als Text ausformuliert werden, sondern kann tabellarisch die wichtigsten Informationen auflisten.
  • Zeugnisse: Legen Sie zum Schluss die wichtigsten Zeugnisse in die Bewerbungsunterlagen. Dazu gehören zum Beispiel: Zeugnisse aus der Berufsausbildung sowie Ihre Abschlusszeugnisse aus der Schule und der Universität. Falls Sie Referenzen von früheren Arbeitgebern haben, können Sie die auch dazu legen. Schicken Sie keine Originale, sondern nur Kopien.

 

Das Vorstellungsgespräch

Das Unternehmen findet Ihre Bewerbung interessant und hat Sie zu einem Gespräch eingeladen – herzlichen Glückwunsch, Sie sind einen großen Schritt weiter. Das Vorstellungsgespräch bietet Ihnen und dem Unternehmen die Chance, sich kennen zu lernen. Meistens treffen Sie dabei auf eine Führungskraft aus dem Personalwesen sowie aus der jeweiligen Fachabteilung. Ihnen werden vermutlich Fragen zu Ihrem Lebenslauf, Ihren Erwartungen an den Job und dem Gehalt sowie zu Ihren Fähigkeiten und Interessen gestellt. Eventuell möchten die Gesprächspartner auch sehen, wie gut Sie Deutsch oder Englisch sprechen. Manche werden zudem fragen, warum Sie in Deutschland arbeiten möchten und was Sie von Ihrem Leben in Deutschland erwarten.

Auf das Gespräch können Sie sich gut vorbereiten: Informieren Sie sich zum Beispiel vorher über das Unternehmen. Und bereiten Sie ein paar Antworten zu Ihren Fähigkeiten, Stärken und Schwächen vor. Lesen Sie dafür beispielsweise noch einmal Ihren Lebenslauf durch und schreiben Sie zu jedem Punkt ein paar Stichworte auf. Überlegen Sie sich auch Fragen, die Sie Ihren Gesprächspartnern stellen könnten. Damit zeigen Sie Interesse. Neben den Inhalten des Gesprächs sind – wie wahrscheinlich überall auf der Welt – ein paar Standards wichtig: Seien Sie pünktlich. Das Handy oder Smartphone sollte in jedem Fall im Bewerbungsgespräch ausgestellt werden. Und kommen Sie in angemessener Kleidung: Frauen in der Regel im Hosenanzug oder Kostüm, Männer im Anzug mit Hemd und Krawatte. Allerdings sind hier branchenspezifische Besonderheiten zu berücksichtigen.

Nach einiger Zeit wird Sie das Unternehmen informieren, ob Sie die Stelle bekommen. Manche Unternehmen werden Ihnen das nach wenigen Tagen mitteilen, andere erst nach Wochen. Will das Unternehmen Sie einstellen, dann schickt es Ihnen nach der Zusage einen Arbeitsvertrag zu. Wenn dieser Ihnen zusagt, unterschreiben Sie ihn und schicken ihn zurück an das Unternehmen.

 

Der Arbeitsvertrag

Sie haben sich beworben und eine Stellenzusage bekommen. Herzlichen Glückwunsch! Ihrer Karriere in Deutschland steht nun nichts mehr im Weg. Sie müssen nur noch den Arbeitsvertrag unterschreiben. Mündliche Arbeitsverträge sind in Deutschland absolut unüblich. Seriöse Arbeitgeber werden Ihnen daher immer einen schriftlichen Vertrag zuschicken. Lesen Sie sich den Vertrag gut durch, bevor Sie ihn unterschreiben. Wenn Sie etwas nicht verstehen, kein Problem: Fragen Sie uns oder beim Personalverantwortlichen des Unternehmens nach.

 

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 Quelle: www.make-it-in-germany.de